|
In einem dramatische Saisonfinale krönte Rekordweltmeister Sébastien Loeb seinen Titel mit einem Premiere-Sieg in Wales und bescherte CITROËN die vierte Marken-Weltmeisterschaft.
Es war ein Tag voller Emotionen. Nach einem packenden Kampf gewann Sébastien Loeb die Rallye Wales und sicherte damit nach seinem vorzeitigen WM-Titel nun noch die vierte Markenweltmeisterschaft für CITROËN nach 2003, 2004 und 2005.
Mit einem Rückstand von 7,3 Sekunden auf den Finnen Jari-Matta Latvala waren Loeb und Co-Pilot Daniel Elena in den Schlusstag des letzten Saison-Laufes gestartet. Auf teilweise verreisten Pisten bei Minusgraden arbeiteten sie sich in ihrem C4 WRC Sekunde für Sekunde weiter nach vorne.
Kurz vor dem Ziel hätte Loeb seinen ersten Triumph auf der britischen Insel fast verschenkt, als ihm ein Frühstart zehn Strafsekunden einbrachte. Die holte er aber wieder auf und entschied den Tag und das Rennen schließlich mit Bestzeiten in allen vier Wertungsprüfungen auf den letzten Metern für sich. Loebs spanischer Teamkollege Daniel Sordo wurde Dritter.
Mit dem Sieg in Wales, dem letzten der ihm noch in seiner Sammlung fehlte, krönte Sébastien Loeb ein unglaubliches Rallyejahr. Schon mit dem vorzeitigen Gewinn seines fünften Titels beim vorletzten Lauf in Japan, schrieb er Rallye Geschichte. Nun verbesserte der Rekord-Weltmeister mit elf Siegen in einer Saison auch noch seine eigene Bestmarke aus dem Jahr 2005.
Rekorde sind in der beispiellosen Karriere des Sébastien Loeb an der Tagesordnung.
2004, in seinem zweiten vollständigen WRC-Jahr, wurde er erstmals Weltmeister.
2005 beendete er mit seinem zweiten Titel und Platz 1 der ewigen Bestenliste, den er seitdem Jahr für Jahr mit weiteren Siegen dekoriert. Im selben Jahr konnte er bei seiner Heimrallye auf Korsika als erster Fahrer alle Wertungsprüfungen eines WM-Laufs für sich entscheiden. Insgesamt brachte Loeb es in dieser Saison auf zehn Siege, davon sechs hintereinander – zwei weitere Rekorde.
2006 holte sich der Weltmeister seinen dritten Titel vorzeitig auf dem heimischen Sofa – mit gebrochenem Arm.
2007 ging die Rekordjagd im neuen CITROËN C4 WRC weiter. Krönender Saisonabschluss: der vierte WM-Titel in Folge. Vor Loeb hatte das nur Tommi Mäkinen geschafft
Ins Jahr 2008 startete der Champion dann gleich mit einem neuen Meisterstück: Er gewann als erster Fahrer die legendäre Rallye Monte Carlo zum fünften Mal hintereinander. Seit letztem Sommer ist der Franzose zudem der ungekrönte „König von Deutschland“: nach sieben Siegen in Folge bei der ADAC-Rallye.
Mit dem doppelten Titelgewinn hat CITROËN das selbst gesetzte Ziel erreicht. Der Rekordweltmeister und das Motorsportteam haben sich ihre Winterpause nach einer spektakulären Saison mehr als verdient. Lange ausruhen wird man sich aber nicht.
Die nächste Aufgabe ist klar definiert: beide Titel in 2009 verteidigen.
Weitere Informationen auf CITROEN.de
|